Brustvergrößerung
Viele Frauen erfüllen sich heute den Wunsch nach größeren,
volleren Brüsten. Die Gründe hierfür sind sehr
vielfältig: Brüste, die von Natur aus nur wenig oder
auch unterschiedlich stark entwickelt sind, entsprechen
häufig nicht dem eigenen Schönheitsbild.
Auch wollen sich viele Frauen nicht damit abfinden,
dass sich ihre Brustform verändert hat, wie das nach
einer Schwangerschaft, nach starkem Gewichtsverlust
oder einfach altersbedingt der Fall sein kann. Mit
einem Brustimplantat erhält meistens auch das Körperbewusstsein
einen Schub. Die Entscheidung für
ein Brustimplantat erfolgt fast immer aus ästhetischen
Gründen und ist generell keine Frage des Alters; das
Körperwachstum sollte jedoch abgeschlossen sein.
Die Kosten für eine solche Operation liegen bei 2.500
Euro und mehr, dazu kommen Materialkosten von
1.000 bis 2.000 Euro für die Implantate.
Als Implantate werden heute Silikonkissen mit unterschiedlichen Füllungen verwendet. Die Außenhülle aus Silikonelastomeren ist in der Regel doppelwandig. Diese doppelte Hülle bietet einen sehr hohen Schutz vor Verletzungen und ermöglicht zudem besonders gute Ergebnisse hinsichtlich Form und Feeling. Mit der neuartigen, texturierten Oberfläche des Silikonkissens wird außerdem die Gefahr einer Kapselverhärtung weitgehend ausgeschlossen. Als Füllmaterial für das Implantat wird entweder Öl, Hydrogel, Silikongel oder Kochsalzlösung verwendet. Zwar können mit all diesen Materialien optisch und gefühlsmäßig sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Wird jedoch Kochsalzlösung verwendet, genügt ein kleinerer Schnitt, da diese Kissen erst nach dem Einsetzen in die Brust gefüllt werden. Der Schnitt erfolgt entweder in der natürlichen Hautfalte unter der Brust, im Bereich der Mamille oder auch in der Achselhöhle. Durch diesen Zugang hindurch schafft der Chirurg einen Hohlraum, in den er das Implantat einsetzt. Dieser Hohlraum wird entweder direkt hinter dem Brustgewebe geschaffen oder zwischen dem Brustmuskel und den Rippen. Gemeinsam mit der Patientin und ausgehend von ihren individuellen Wünschen wird der Chirurg Lage und Größe von Schnitt und Implantat festlegen.
Als Implantate werden heute Silikonkissen mit unterschiedlichen Füllungen verwendet. Die Außenhülle aus Silikonelastomeren ist in der Regel doppelwandig. Diese doppelte Hülle bietet einen sehr hohen Schutz vor Verletzungen und ermöglicht zudem besonders gute Ergebnisse hinsichtlich Form und Feeling. Mit der neuartigen, texturierten Oberfläche des Silikonkissens wird außerdem die Gefahr einer Kapselverhärtung weitgehend ausgeschlossen. Als Füllmaterial für das Implantat wird entweder Öl, Hydrogel, Silikongel oder Kochsalzlösung verwendet. Zwar können mit all diesen Materialien optisch und gefühlsmäßig sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Wird jedoch Kochsalzlösung verwendet, genügt ein kleinerer Schnitt, da diese Kissen erst nach dem Einsetzen in die Brust gefüllt werden. Der Schnitt erfolgt entweder in der natürlichen Hautfalte unter der Brust, im Bereich der Mamille oder auch in der Achselhöhle. Durch diesen Zugang hindurch schafft der Chirurg einen Hohlraum, in den er das Implantat einsetzt. Dieser Hohlraum wird entweder direkt hinter dem Brustgewebe geschaffen oder zwischen dem Brustmuskel und den Rippen. Gemeinsam mit der Patientin und ausgehend von ihren individuellen Wünschen wird der Chirurg Lage und Größe von Schnitt und Implantat festlegen.
Anästhesieform und Klinikaufenthalt
Der Eingriff wird in der Regel stationär durchgeführt. In Narkose ist die Operation für die Patientin stressund problemfrei, und der Chirurg kann in Ruhe die erforderliche Feinarbeit leisten. Die notwendigen Voruntersuchungen werden am Vortag des Termins in der Klinik durchgeführt. Dabei besteht auch die Gelegenheit, die Narkose mit dem Anästhesisten zu besprechen. Je nach Eingriff ist mit einem Klinikaufenthalt von einem bis drei Tagen zu rechnen. In Ausnahmefällen kann der Eingriff bei kleineren Implantaten auch mit örtlicher Betäubung und Beruhigungsmitteln ambulant in der Klinik erfolgen.
Vorbereitungen
In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, vor der Operation eine Mammografie und eine Sonografie (Ultraschall) hinsichtlich eventueller Gewebeveränderungen durchführen zu lassen. Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation ist auf Schmerzmittel wie z.B. Aspirin zu verzichten, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch Alkohol und Schlafmittel sind weitgehend zu meiden. Im Falle eines ambulanten Eingriffs sollte gewährleistet sein, dass sich ein Angehöriger zumindest bis zum Tag nach der Operation um die Patientin kümmert.
Operation
Durch einen kleinstmöglichen Schnitt hindurch schafft der Chirurg in viel Feinarbeit den für das Implantat erforderlichen Hohlraum. Da Lage und Größe dieses Hohlraums für das anschließende Ergebnis entscheidend sind, kommt es in hohem Maße auf die Kunst und Erfahrung des Operateurs an. In den Hohlraum setzt er je nach gewähltem Implantat entweder das bereits gefüllte Silikonkissen oder zunächst nur die Hülle ein, in die anschließend die zuvor festgelegte Menge des Füllmaterials eingespritzt wird. Die Wunde wird mit feinsten Fäden intrakutan verschlossen, und noch auf dem Operationstisch erhält die Patientin einen Mullverband. Die Operation dauert insgesamt etwa 45 bis 60 Minuten. Nach der Behandlung Unmittelbar nach der Operation treten leichte Schmerzen auf, die während der nächsten beiden Tage andauern. Außerdem entstehen, wie bei jedem operativen Eingriff, auch bei der Brustimplantation mehr oder weniger starke Schwellungen und Blutergüsse, die sich jedoch innerhalb von Tagen bis mehreren Wochen wieder zurückbilden. Die Schnitte hinterlassen kleine Narben, die im Laufe der Zeit aber verblassen. Ein endgültiges Ergebnis kann in den meisten Fällen erst nach sechs bis neun Monaten beurteilt werden.
In der Regel sind die Patientinnen bereits ein bis zwei Tage nach der Operation wieder wohlauf und ihre volle Arbeitsfähigkeit nach wenigen Tagen, spätestens nach einer Woche wiederhergestellt. Trotzdem sollte die operierte Brust für die nächsten zwei Monate geschont und jegliche Überbeanspruchung vermieden werden. Kalte Duschen regen die Durchblutung an und können den Heilungsprozess unterstützen. Je nach individuellem Befinden sollte baldmöglichst nach dem Entfernen von Verbänden und Fäden ein Büstenhalter getragen werden – während der ersten drei Wochen rund um die Uhr, danach für weitere drei Wochen mindestens tagsüber. Der BH sollte optimal sitzen und die Brust stützen und nicht einengen. Büstenhalter, die die Brust stark heben („Wonderbra“) sind während der ersten 3 Monate nicht empfehlenswert.
Der Eingriff wird in der Regel stationär durchgeführt. In Narkose ist die Operation für die Patientin stressund problemfrei, und der Chirurg kann in Ruhe die erforderliche Feinarbeit leisten. Die notwendigen Voruntersuchungen werden am Vortag des Termins in der Klinik durchgeführt. Dabei besteht auch die Gelegenheit, die Narkose mit dem Anästhesisten zu besprechen. Je nach Eingriff ist mit einem Klinikaufenthalt von einem bis drei Tagen zu rechnen. In Ausnahmefällen kann der Eingriff bei kleineren Implantaten auch mit örtlicher Betäubung und Beruhigungsmitteln ambulant in der Klinik erfolgen.
Vorbereitungen
In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, vor der Operation eine Mammografie und eine Sonografie (Ultraschall) hinsichtlich eventueller Gewebeveränderungen durchführen zu lassen. Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation ist auf Schmerzmittel wie z.B. Aspirin zu verzichten, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch Alkohol und Schlafmittel sind weitgehend zu meiden. Im Falle eines ambulanten Eingriffs sollte gewährleistet sein, dass sich ein Angehöriger zumindest bis zum Tag nach der Operation um die Patientin kümmert.
Operation
Durch einen kleinstmöglichen Schnitt hindurch schafft der Chirurg in viel Feinarbeit den für das Implantat erforderlichen Hohlraum. Da Lage und Größe dieses Hohlraums für das anschließende Ergebnis entscheidend sind, kommt es in hohem Maße auf die Kunst und Erfahrung des Operateurs an. In den Hohlraum setzt er je nach gewähltem Implantat entweder das bereits gefüllte Silikonkissen oder zunächst nur die Hülle ein, in die anschließend die zuvor festgelegte Menge des Füllmaterials eingespritzt wird. Die Wunde wird mit feinsten Fäden intrakutan verschlossen, und noch auf dem Operationstisch erhält die Patientin einen Mullverband. Die Operation dauert insgesamt etwa 45 bis 60 Minuten. Nach der Behandlung Unmittelbar nach der Operation treten leichte Schmerzen auf, die während der nächsten beiden Tage andauern. Außerdem entstehen, wie bei jedem operativen Eingriff, auch bei der Brustimplantation mehr oder weniger starke Schwellungen und Blutergüsse, die sich jedoch innerhalb von Tagen bis mehreren Wochen wieder zurückbilden. Die Schnitte hinterlassen kleine Narben, die im Laufe der Zeit aber verblassen. Ein endgültiges Ergebnis kann in den meisten Fällen erst nach sechs bis neun Monaten beurteilt werden.
In der Regel sind die Patientinnen bereits ein bis zwei Tage nach der Operation wieder wohlauf und ihre volle Arbeitsfähigkeit nach wenigen Tagen, spätestens nach einer Woche wiederhergestellt. Trotzdem sollte die operierte Brust für die nächsten zwei Monate geschont und jegliche Überbeanspruchung vermieden werden. Kalte Duschen regen die Durchblutung an und können den Heilungsprozess unterstützen. Je nach individuellem Befinden sollte baldmöglichst nach dem Entfernen von Verbänden und Fäden ein Büstenhalter getragen werden – während der ersten drei Wochen rund um die Uhr, danach für weitere drei Wochen mindestens tagsüber. Der BH sollte optimal sitzen und die Brust stützen und nicht einengen. Büstenhalter, die die Brust stark heben („Wonderbra“) sind während der ersten 3 Monate nicht empfehlenswert.
Bestehen Allergien (z.B. gegen Medikamente oder
Pflegemittel) oder andere Krankheiten, muss der Arzt
dies in jedem Fall vor der Operation erfahren. Bei Neigung
zu auffälligen blauen Flecken oder anhaltenden
Blutungen nach Bagatellverletzungen ist es
dringend geboten, eine eventuell vorliegende Gerinnungsstörung
vorab durch eine geeignete Untersuchung
auszuschließen. Auch wenn eine starken Gewichtsreduktion
oder eine Schwangerschaft geplant
ist, sollte dies mit dem behandelnden Chirurgen
besprochen werden. In beiden Fällen kann sich
die Brustform in kaum vorhersehbarer Weise verändern,
wodurch das Ergebnis beeinträchtigt werden
kann.
Mit dem natürlichen Heilungsprozess bildet sich eine Kapsel um das Implantat. Je nach Veranlagung kann sich diese Kapsel verhärten, wodurch sich die Brust fester als normal anfühlt. Derartige Verhärtungen können unterschiedlich ausgeprägt und schlimmstenfalls schmerzhaft sein oder dazu führen, dass sich das Implantat verlagert oder die Brust verformt. In seltenen Fällen (ca. fünf Prozent) ist ein erneuter Eingriff erforderlich, bei dem das Implantatlager erweitert oder das Implantat ersetzt werden muss. Wie alle Kunststoffe unterliegen auch die Silikonkissen einer gewissen Materialermüdung, wodurch möglicherweise Defekte an der Umhüllung entstehen. Außerdem können die Implantate auch infolge von Brusttraumata (z.B. schwere Unfälle) Schaden nehmen und platzen. Die doppelwandige Umhüllung bietet zwar weitgehend Schutz, dennoch kann es vorkommen, dass Füllmaterial in das umgebende Gewebe austritt. Bei Implantaten mit Kochsalzfüllung ist dies völlig harmlos, da Kochsalz innerhalb weniger Stunden gänzlich vom Körper resorbiert wird. Bei den anderen Füllmaterialien können durch Gewebereaktionen nach Monaten oder Jahren so genannte Silikonome entstehen.
Unabhängig von der Lage des Hautschnitts kann insbesondere bei großen Implantaten das Gefühlsempfinden an der Brustwarze vorübergehend beeinträchtigt sein. In Ausnahmefällen können Wundheilungsstörungen und Infektionen auftreten oder sich Blutergüsse und Serome (mit Gewebeflüssigkeit gefüllte Hohlräume) bilden, die eventuell zur Folge haben, dass das Implantat vorübergehend entfernt werden muss. Frauen, die regelmäßig Mammografieuntersuchungen vornehmen lassen, sollten ihren Arzt in jedem Fall über ihr Brustimplantat informieren, da dieses die Untersuchungsergebnisse beeinträchtigen kann.
Die Ergebnisse einer Brustvergrößerung bleiben je nach persönlicher Veranlagung über viele Jahre erhalten – aber nicht ein Leben lang. Der natürliche Alterungsprozess und die Schwerkraft werden die Form der Brust im Laufe der Jahre wieder verändern. In diesem Fall ist eventuell ein Brustlifting zu erwägen.
Mit dem natürlichen Heilungsprozess bildet sich eine Kapsel um das Implantat. Je nach Veranlagung kann sich diese Kapsel verhärten, wodurch sich die Brust fester als normal anfühlt. Derartige Verhärtungen können unterschiedlich ausgeprägt und schlimmstenfalls schmerzhaft sein oder dazu führen, dass sich das Implantat verlagert oder die Brust verformt. In seltenen Fällen (ca. fünf Prozent) ist ein erneuter Eingriff erforderlich, bei dem das Implantatlager erweitert oder das Implantat ersetzt werden muss. Wie alle Kunststoffe unterliegen auch die Silikonkissen einer gewissen Materialermüdung, wodurch möglicherweise Defekte an der Umhüllung entstehen. Außerdem können die Implantate auch infolge von Brusttraumata (z.B. schwere Unfälle) Schaden nehmen und platzen. Die doppelwandige Umhüllung bietet zwar weitgehend Schutz, dennoch kann es vorkommen, dass Füllmaterial in das umgebende Gewebe austritt. Bei Implantaten mit Kochsalzfüllung ist dies völlig harmlos, da Kochsalz innerhalb weniger Stunden gänzlich vom Körper resorbiert wird. Bei den anderen Füllmaterialien können durch Gewebereaktionen nach Monaten oder Jahren so genannte Silikonome entstehen.
Unabhängig von der Lage des Hautschnitts kann insbesondere bei großen Implantaten das Gefühlsempfinden an der Brustwarze vorübergehend beeinträchtigt sein. In Ausnahmefällen können Wundheilungsstörungen und Infektionen auftreten oder sich Blutergüsse und Serome (mit Gewebeflüssigkeit gefüllte Hohlräume) bilden, die eventuell zur Folge haben, dass das Implantat vorübergehend entfernt werden muss. Frauen, die regelmäßig Mammografieuntersuchungen vornehmen lassen, sollten ihren Arzt in jedem Fall über ihr Brustimplantat informieren, da dieses die Untersuchungsergebnisse beeinträchtigen kann.
Die Ergebnisse einer Brustvergrößerung bleiben je nach persönlicher Veranlagung über viele Jahre erhalten – aber nicht ein Leben lang. Der natürliche Alterungsprozess und die Schwerkraft werden die Form der Brust im Laufe der Jahre wieder verändern. In diesem Fall ist eventuell ein Brustlifting zu erwägen.




